Donnerstag, 21. August 2014

Hausprojekt: Terrasse - Teil 2

Vier Wochen mit viel Arbeit sind vergangen und es gibt einiges zu berichten. Im ersten Teil habe ich von den vorbereitenden Arbeiten für die Unterkonstruktion berichtet. Um später genau diese Unterkonstruktion aufbringen zu können wurden die knapp 180 Waschbetonplatten mit bestimmten Abständen auf dem Splitt verteilt.


Die Abstände der Waschbetonplatten habe ich so gewählt das die Terrassenbretter später ca. alle 40cm verschraubt werden können. Ein Stück OSB-Platte diente beim Verlegen der Waschbetonplatten für immer gleiche Abstände. In den folgenden Bildern seht ihr die verlegten Platten.








Die Waschbetonplatten wurden mit einem leichten Gefälle vom Haus weg verlegt, damit später das Wasser von den Terrassenbrettern ablaufen kann. Um den Randplatten etwas mehr halt geben zu können wurde eine Betonkante um die komplette Terrasse gezogen. Am gleichen Tag haben wir die Balken der Unterkonstruktion auf den Waschbetonplatten verteilt um am nächsten Tag direkt mit den ersten Bretten beginnen zu können. Auf den nächsten Bilder seht ihr die gesamte Arbeit von diesem Tag. 












Am nächsten Tag mal eben ein paar Balken ausrichten, genau das war das Ziel. Diese Arbeiten zogen sich dann noch etwas hin. Ein Elektrokabel worüber Beleuchtung und Steckdosen geschaltet werden können wurde als erstes unter die Balken verlegt.




Es gibt verschiedene Möglichkeiten die Balken auf den Waschbetonplatten gegen hochziehende Nässe zu schützen. Das ist zum einen eine Kostennngelegenheit, aber auch eine persönliche Einstellung. Wir haben uns für Gummipads entschieden, welche es von den verschiedensten Herstellern gibt und teilweise sehr teuer sind. Die benötigten Gummipads wurden also nicht direkt als Gummipads für Terrassenunterkonstruktion bestellt, sondern einfach Bautenschutzmatte in 100x100mm und 9mm stark, die Kosten belaufen sich auf ca. 45 € für 200 Stück. Die nächsten Bilder zeigen diese Gummipads, sowie die Verteilung und Ausrichtung der Unterkonstruktion auf diesen.






Sponsoring


Über ein eventuelles Sponsoring habe ich schon im ersten Teil berichtet und ich kann euch sagen es gibt ein Sponsoring für das Projekt der Terrasse, aber eins nach dem anderen.

Das Besuchen von Blogs mit dem Schwerpunkt "Holzwerken" bringt immer wieder neue Ideen mit sich und ich freue mich immer über neue Pots auch von anderen Bloggern. 
Dieser Besuch auf anderen Blogs findet nicht nur von uns als Privatleuten statt, sondern viele Firmen nutzen auch Erfahrungsberichte von Bloggern. Zum einen die reine Information, aber auch der positive Bericht eines jeden von uns ist ein super passiver Marketing-Effekt.

Die Firma Spax hat ebenfalls meinen Blog besucht und wiederholt eine Nachricht hinterlassen. Daraufhin bin ich mich an die Firma Spax gewendet und habe sie gefragt ob ein Sponsoring möglich wäre? Ca. 1500 Schrauben, ein paar Bits, sowie ein oder zwei Stufenbohrer zum vorbohren würden benötigt. 

Nach dem die erste Email irgendwie nicht richtig bearbeitet wurde habe ich nachgefragt und genau die gleiche Email wieder verschickt. 2 Tage später wurde ich von Spax International angerufen und mir wurde ein Sponsoring zugesagt. Wiederum 2 Tage später bekam ich Post.




An dieser Stelle nochmals vielen, vielen Dank an die Firma Spax, aber nun weiter mit dem Bau der Terrasse.

Nachdem die Unterkonstruktion fertig ausgerichtet war, konnte mit dem ersten Brett begonnen werden.




Als erstes habe ich ein Brett auf der Unterkonstruktion befestigt und im 90° Winkel zur Hauswand ausgerichtet und dann konnte es los gehen. Als Abstandhalter dienten mir 5mm Starke Kupferplatten und zum heranziehen an das vorherige Brett habe ich Bessey Einhandzwingen benutz. Ich denke die nächsten Bilder sprechen für sich.






Spax Terrassenschrauben, Bit TX25 und ein Stufenbohrer



Da Holz bekanntlich arbeitet und auch nicht 100 % gerade angeliefert wird habe ich mir ein Provisorium gebastelt. In Abständen von max. 1,5 Metern habe ich die Unterkonstruktion auf die gleichen Abstände wie die Terrassenbretter fixiert um immer den gleichen Schraubenabstand zu gewährleisten.














Nach nun vielen Tagen auf den Knien wurden die unterschiedlich langen Terrassenbretter noch mit der Tauchsäge und Führungsschiene auf Maß geschnitten.








Die letzten Tage ließen dank unbeständigem Wetter kein streichen der Terrassenbretter zu und somit werden diese Arbeiten in einem hoffentlich schönen September noch nachgeholt.

Also bis später dann...  ich freue mich schon darauf euch von den nächsten Arbeiten berichten zu können.

weiter zum nächsten Teil.

Kommentare:

  1. Hallo Mario!
    Ein klasse Bericht und darüber hinaus natürlich eine super Umsetzung Deiner Terrasse! Schön, dass Du Dich über unsere Unterstützung so sehr gefreut hast und danke, dass Du uns hier so lobend erwähnt hast! Wie waren denn Deine Erfahrungen mit den SPAX, Bits und Stufenbohrern?

    Beste Grüße aus Ennepetal,
    Dein SPAX-Team

    AntwortenLöschen
  2. Ein sehr schönes Projekt, gefällt mir gut. Ist immer wieder schön, kreative Problemlösungen anderer Leute zu sehen!

    Gruß,
    Jakob

    AntwortenLöschen